Die Vorteile eines Wettbewerblichen Dialogs
Schnell, überschaubar, gut kalkulierbar – und das gerade bei komplexen Aufgabestellungen. Das zeichnet den Wettbewerblichen Dialog aus.
Dieses Verfahren verfolgt ein zentrales Thema, trifft aber nur geringe Vorfestlegungen und ist für unterschiedliche Lösungen offen. In seinem Verlauf werden die konkreten Details eines Bauvorhabens vom Auftraggeber und den potenziellen Investoren gemeinsam erarbeitet.
Der Wettbewerbliche Dialog wird so dem Umstand gerecht, dass sich komplexe Bauvorhaben erst während der Planung in allen ihren Facetten konkretisieren. In herkömmlichen Verfahren dagegen werden alle auftragsrelevanten Details bereits im Vorfeld festgelegt – was später oft zu Verschiebungen bei Planung, Kosten und Zeitvorgaben führt.
Das schrittweise Erarbeiten von Lösungen im Dialog zwischen Bieter und Auftraggeber sorgt zudem dafür, dass Vorschläge von hoher Qualität präsentiert werden. Ihre wirtschaftliche und städteplanerische Durchführbarkeit ist gewährleistet.
Der Wettbewerbliche Dialog verfolgt einen integrierten Ansatz: Nicht nur das zu bebauende Gelände wird einbezogen, sondern auch umliegende Flächen und Stadtteile. Wechselwirkungen mit bereits bestehenden Gebäuden und Strukturen werden mit bedacht.
Am Ende kommt es zu einem städtebaulichen Vertrag mit fester Bauverpflichtung des Bieters. Das Risiko der Preisabsprache zwischen den Bietern ist durch das anonyme Verfahren ausgeschlossen.
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